PEAK OIL NEWS AND MESSAGE BOARDS


Ölpreise, Peak Oil, Turbulenzen – Licht ins Dunkel einer aufgeregten Debatte bringen

Der Ölpreis ist im Augenblick im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Zeitungen überbieten sich mit Analysen, bei denen in der Regel ein Tiefpreis auf Dauer angekündigt wird. Die Lage ist jedoch komplizierter, als sie meist dargestellt wird. Die ASPO möchte deswegen Hintergrundinformation anbieten. Den Auftakt bildet ein Papier von Martin Held und Jörg Schindler. Weitere Beiträge werden folgen.

Zum Beitrag von Martin Held unf Jörg Schindler (2016) »




ASPO 2012 // CC BY 2.0

Peak Oil, Gas und Geopolitik: Orientierung in turbulenten Zeiten

Am Montag, den 19.10.2015, fand die Jahrestagung der ASPO Deutschland statt, diesmal unter Mitwirkung der VDW (Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V.) und der Evangelischen Akademie Tutzing. Das diesjährige Thema war "Peak Oil, Gas und Geopolitik: Orientierung in turbulenten Zeiten". Thematisiert wurde also nicht nur wie sonst die gegenwärtige Lage bei der Ölförderung sondern auch die geopolitische Situation, insbesondere natürlich die Rolle, welche das Öl dabei spielt. Die VDW hat unter ihrer Webseite eine Zusammenfassung sowie Folien von einigen der Vorträge veröffentlicht.

Zur Tagungswebseite der VDW »

IEA erstellt im WEO 2015 irrationale Szenarien für die künftige Entwicklung der Solarstromerzeugung

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Projektionen der IEA zu PV nicht zuverlässig waren. Die Energy Watch Group hatte das im September 2015 ausführlich diskutiert. Die Analyse des aktuellen World Energy Outlook 2015 zeigt, dass die IEA offensichtlich auf ihren Einschätzungen im Rahmen der Szenarien für den World Energy Outlook verharrt. In diesem Beitrag soll dies am Beispiel der Projektionen für PV konkret aufgezeigt werden. 

Die IEA hat das rasante Marktwachstum der erneuerbaren Energien der vergangenen Jahre und speziell beim Zubau von PV erneut ignoriert und ihr Szenario auf veralteten Daten aufgebaut. So wurde der Marktzuwachs 2014 und der bis September erkennbare neue Zubaurekord für das Jahr 2015 ignoriert, obwohl während der Berichtserstellung diese Daten bereits verfügbar gewesen wären.

Zum Artikel der Energy Watchgroup vom 27. November 2015 »

Energy Watch Group fordert realistische Szenarien von der IEA


World Energy Outlook unterschätzt wieder einmal das Potential von erneuerbaren Energien und bremst damit ihren weltweiten Ausbau.
11. November, 2015, Berlin – Das internationale Netzwerk von Wissenschaftlern und Parlamentariern Energy Watch Group (EWG) fordert von der Internationalen Energieagentur (IEA), endlich realistische Energieprognosen zu veröffentlichen. Die Bewertung der EWG zeigt, der diesjährige World Energy Outlook (WEO) unterschätzt weiterhin das Potential von Solar- und Windkraft massiv und hebt die konventionellen Energien hervor. Der vom WEO prognostizierte Rückgang des Ausbaus von Wind-und Solarenergien ist nicht korrekt.

Zum Artikel der Energy Watch Group (11. November 2015)) »

Zum Kommentar von Hans-Josef Fell auf Euractiv (11. November 2015) 

Oops! Low oil prices are related to a debt bubble

Why is the price of oil so low now? In fact, why are all commodity prices so low? I see the problem as being an affordability issue that has been hidden by a growing debt bubble. As this debt bubble has expanded, it has kept the sales prices of commodities up with the cost of extraction (Figure 1), even though wages have not been rising as fast as commodity prices since about the year 2000. Now many countries are cutting back on the rate of debt growth because debt/GDP ratios are becoming unreasonably high, and because the productivity of additional debt is falling.

If wages are stagnating, and debt is not growing very rapidly, the price of commodities tends to fall back to what is affordable by consumers. This is the problem we are experiencing now (Figure 1).

Zum Artikel von Gail Tverberg erschienen auf Our Finite World (3. November 2015) »

Status of Norwegian Natural Gas at end of 2014 and Forecasts towards 2025


"In this post I present actual Norwegian natural gas production, status on reserves, the development in discoveries and what this results for Norwegian Petroleum Directorate (NPD) and my expectations for the future delivery potential for Norwegian natural gas.
Norway, after Russia, has been and is the EU’s second biggest supplier of natural gas.
Included is also a brief look at developments in actual consumption and production of natural gas in the EU 28 (the 28 members of the European Union).

  • NPD revised down their band for future delivery potential by about 10 Gcm/a (Bcm/a) and moved the start of decline one year forward relative to their forecast last year.
  • I now expect the Norwegian delivery potential for natural gas relative to 2014/2015 to decline by more than 40% by 2025.
  • Europe will increasingly have to rely on natural gas imports from more distant sources and should by now have implemented policies for the role natural gas will have in its future energy mix.
This post is an update to my post in 2014 looking at the status as of end 2013."

Zum Artikel von Rune Likvern erschienen auf Fractional Flow (1. November 2015) »


jd // CC BY 2.0