PEAK OIL AND PEAK EVERYTHING

Lecture at Cornell University

Ein Vortrag von Will Martin über Peak Oil, dessen ökonomische Zusammenhänge, aktuelle Energiemärkte, die Substitution konventioneller durch unkonventionelle Ölquellen und regenerative Energien sowie das Konzept des "Peak Everything". Vorgetragen im Rahmen des Kurses von Prof. William Schulze über Agricultural Economics and Public Policy, Charles H. Dyson School of Applied Economics and Management, Cornell UniversityIthaca, New York, USA (19. April 2012).

Link zum Vortrag von Will Martin "Peak Oil And Peak Everything" an der Cornell University »

Link zum Blog von Will Martin auf PeakOilProof.com »

RETHINKING PEAK OIL

Faith-based theories about future oil supplies are easily knocked down, but China should still prepare for the risks of declining reserves.

Ein Artikel von Lin Shi und Yuhan Zhang über die mangelnde Berücksichtigung ökonomischer und technologischer Faktoren im initialen Peak Oil-Modell von M. King Hubbert in Bezug auch Chinas unkonventionelle Ressourcen, den steigenden Ölbedarf Chinas im Verhältnis zu seinem Bruttonationaleinkommen und die Notwendigkeit Chinas politischer Führung, sich strategisch auf eine Welt nach dem Peak Oil vorzubereiten. Erschienen auf Chinadialogue (23. April 2012).


Anmerkung: Wir möchten unsere Leser an dieser Stelle auch auf folgenden Bloomberg-Artikel von Aibing Guo über die Vergabe von Explorations-Lizenzen für die künftige - und bisher noch unwirtschaftliche - Exploration und Produktion von Schiefergas in China hinweisen:

EU-RUSSIA GAS RELATIONS

How to Manage New Uncertainties and Imbalances.

Eine Studie von Kirsten Westphal und Ralf Dickel über die Beziehungen der Europäischen Union zu Russland im Erdgassektor hinsichtlich einer Diversifizierung der europäischen Erdgasquellen, der Bemühungen um die Reduzierung von Kohlenstoffdioxid-Emissionen und möglicher Abschaltungen von Kernkraftwerken nach dem Reaktorunfall in Fukushima. Erschienen in SWP Comments 2012/C 12 bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit, Berlin (April 2012). Auf ASPO Deutschland mit freundlicher Genehmigung der Stiftung Wissenschaft und Politik veröffentlicht.

Abstract
EU-Russia gas relations are at a critical stage in 2012. Uncertainty is predominant: The balance between security of supply and security of demand is under threat and long-term business relations are under pressure from market developments and a new regulatory framework. Decarbonization efforts in major EU member states have initiated an energy transition that will diminish the role of gas in the long run. Considering the current inertia in the EU-Russia Energy Dialogue, there is a need to look for ways that accommodate both partners' interests in a reliable but more flexible gas trade partnership over the next decades as well as ways to modernize the energy partnership in light of climate change. In a first step, EU gas Transmission System Operators should take responsibility in coordinating and ensuring access for all gas exporters to all customers inside the EU. This preserves valid supply arrangements and creates effective choice.

Link zur Studie von "EU–Russia Gas Relations How to Manage New Uncertainties and Imbalances" in SWP Comments »

AN ESTIMATE OF UNDISCOVERED CONVENTIONAL OIL AND GAS RESOURCES OF THE WORLD, 2012

Using a geology-based assessment methodology, the U.S. Geological Survey estimated means of 565 billion barrels of conventional oil and 5,606 trillion cubic feet of undiscovered conventional natural gas in 171 priority geologic provinces of the world, exclusive of the United States.

Eine Studie von Christopher Schenk über die vermututen, aber bisher noch nicht entdeckten, technisch entnehmbaren, konventionellen Öl- und Gasmengen - dargestellt anhand 171 geologischer Provinzen weltweit. Veröffentlicht beim U.S. Geological Survey (USGS) im Rahmen des World Petroleum Resources ProjectFact Sheet 2012–3042, 6 Seiten (18. April 2012).

Anmerkung: Im Gegensatz zu den geschätzten 565 Milliarden Fass Erdöl, welche einen Mittelwelt aus Hochrechnungen unterschiedlicher Auffindungswahrscheinlichkeiten darstellen, entsprechen jene vermuteten, technisch entnehmbaren Ölreserven mit einer 95-prozentigen Auffindungswahrscheinlichkeit lediglich 194 Milliarden Fass. Dies würde (sollte es möglich sein, dieses Öl auch aufzufinden und wirtschaftlich zu fördern) bei einem aktuellen, weltweiten Rohölverbrauch von 74 Millionen Fass Erdöl pro Tag den globalen Bedarf für ca. 7 Jahre und 2 Monate decken!

Link zur Studie von Christopher Schenk beim U.S. Geological Survey [31 Megabyte] » 

PEAK OIL: GROSSBRITANNIENS ÖLFÖRDERUNG IN 2011 UM FAST EIN SECHSTEL GESUNKEN

Großbritannien hat sein Ölfördermaximum 1999 überschritten. Seitdem sinken die Fördermengen. Angesichts der Benzinpreisdebatte lohnt ein Blick auf das schwindende Nordseeöl.

Ein Artikel von Norbert Rost über die rückläufige Produktion und zunehmende Importabhängigkeit Großbritanniens von Erdöl, Erdgas & Kohle, die damit verbundenen geopolitischen Implikationen und die Notwendigkeit eines öffentlichen Diskurses und einer konkreten Strategie zur Energiewende. Erschienen auf Telepolis (17. April 2012). Auf ASPO Deutschland mit freundlicher Genehmigung von Norbert Rost veröffentlicht.

Anmerkung: An dieser Stelle möchten wir Norbert Rost dafür danken, dass er in seinem Artikel auf die kommenden Veranstaltungen "Hoffnungsträger unkonventionelles Erdgas? Zum Übergang in das postfossile Zeitalter" der ASPO Deutschland in Berlin und auf die ASPO International Jahreskonferenz 2012 in Wien aufmerksam macht.

17,4% niedriger als im Vorjahr war 2011 die Ölproduktion Großbritanniens, berichtete Energy Trends. Damit fördert das Land so wenig wie zuletzt 1970. Sein Ölfördermaximum (Peak Oil) hatte Großbritannien bereits 1999 erreicht, damals produzierte das Land 3 Millionen Barrel pro Tag. Heute liegt die durchschnittliche Produktion nur noch bei einem Drittel dieses Fördermaximums und der Trend zeigt eindeutig nach unten. Die Decline-Rate, also die Geschwindigkeit mit der die Fördermengen von Jahr zu Jahr sinken, ist enorm. Würde die Welt-Ölproduktion mit derselben Geschwindigkeit sinken wie jene Großbritanniens, würde schnell ein Vielfaches des deutschen Imports fehlen.

Da der Ölverbrauch der Briten in 2011 nur um 5% zurückging, also bei weitem nicht mit der Fördersenkung mithalten konnte, sanken auch die Ölexporte: um 20,5%. Der Import von Öl stieg um 5,7%. Die Schere zwischen Import und Export geht also immer weiter auseinander. Dabei kam dem Land noch ein relativ mildes Wetter zugute, das einen Großteil dazu beitrug, den Gesamtprimärenergieverbrauch um 7,3% zu senken - ohne die günstigeren Witterungsverhältnisse läge die Verbrauchssenkung nur bei 2,2%.

Seit 2011 importiert Großbritannien mehr Öl, als es selbst fördert. In seinen besten Jahren lieferte das Land einen nicht geringen Anteil zum globalen Energieverbrauch, indem es Förderüberschüsse exportierte. Seit 2006 ist Großbritannien wieder Netto-Importeur, importiert also mehr Öl, als es exportiert. Zu seinen besten Zeiten lieferte Großbritannien fast die Hälfte des deutschen Verbrauchs auf den internationalen Markt. Seit 2006 tritt das Land statt als Lieferant als Nachfrager am Markt auf und die Exportmengen sinken weiter. Das Phänomen weltweit steigender Ölpreise ist sicherlich nicht nur auf den Wandel Großbritanniens vom Öl-Lieferanten zum Öl-Nachfrager zurückzuführen, doch erstaunlich ist, dass diese sich grundlegend ändernde Marktsituation in der Diskussion um die steigenden Spritpreise kaum eine Rolle spielt.

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Link zu Telepolis Energie & Klima »

A PRIMER ON PEAK OIL

There are two versions of the peak oil theory: the hard peak oil view and the soft peak oil view.

Ein Kommentar von Edward Harrison über unterschiedliche Betrachtungsweisen des Peak Oils anhand 3 aktueller Artikel aus dem Economist, Le Figaro und der Financial Times. Erschienen auf Credit Writedowns (20. Arpil 2012).

Abbildung: Duncan, R.C., 2005. The Olduvai Theory - Energy, Population, and Industrial Civilization. The Social Contract, Winter 2005-2006, p. 7.

Link zum Kommentar von Edward Harrisson "A Primer on Peak Oil" auf Credit Writedows »

THE ROLE OF SPECULATION IN OIL MARKETS

Structural VAR [structural vector autoregressive] models that nest alternative explanations of the evolution of the real price of oil provide strong evidence of speculation in 1979, 1986, 1990 and late 2002, but are not supportive of speculation being an important determinant of the real price of oil during 2003 and mid-2008. Instead these models imply that both spot and futures prices were driven by a common component reflecting economic fundamentals.

Ein White Paper von Bassam Fattouh (Oxford Institute for Energy Studies), Lutz Kilian (University of Michigan) und Lavan Mahadeva (Oxford Institute for Energy Studies, School of Oriental and African Studies) über die Rolle von Spekulation auf den Ölpreis (18. März 2012).

Abstract:
A popular view is that the surge in the price of oil during 2003-08 cannot be explained by economic fundamentals, but was caused by the increased financialization of oil futures markets, which in turn allowed speculation to become a major determinant of the spot price of oil. This interpretation has been driving policy efforts to regulate oil futures markets. This survey reviews the evidence supporting this view. We identify six strands in the literature corresponding to different empirical methodologies and discuss to what extent each approach sheds light on the role of speculation. We find that the existing evidence is not supportive of an important role of speculation in driving the spot price of oil after 2003. Instead, there is strong evidence that the co-movement between spot and futures prices reflects common economic fundamentals rather than the financialization of oil futures markets. 


AUSTRALIAN COPPER CONFERENCE 2012

In our view, biggest risk to global economic stability is price of oil.  

Eine Präsentation von Cameron Judd (Senior Resource Analyst bei Wilson HTM Investment Group, Melbourne) mit bemerkenswerten Aussagen zum Effekt hoher Ölpreise auf die globale Konjunktur, der rückläufigen Kupferproduktion und sinkenden Gewinne für die Kupferminingindustrie trotz hoher Kupferpreise, immer geringerer Erzgehalte bei gleichzeitig steigenden Produktionskosten aufgrund erhöhter Komplexität* sowie wachsender, nicht-förderwürdiger Kupferressourcen im Verhältnis zu konstanten Reserveangaben. Präsentiert auf der Australian Copper Conference 2012 in Brisbane (27. März 2012). Auf ASPO Deutschland mit freundlicher Genehmigung von Cameron Judd veröffentlicht.

*Anmerkung: Auf Nachfrage erläuterte Herr Judd den Begriff der erhöhten Komplexität mit erschwerenden Faktoren für den Lagerstättenabbau, wie zum Beispiel "increased depth of mining, lower copper grades, higher input costs, increased geopolitical risk for new mines".

Link zur Präsentation von Cameron Judd "Market Update" auf der Australian Copper Conference 2012 »

THE COST OF NEW OIL SUPPLY

We should celebrate the ability of high oil prices and truly miraculous technology to bring us oil from under two miles of water and another five miles of rock in the Gulf of Mexico; from previously inaccessible deposits in the Arctic; and from low-grade resources like tar sands and tight oil shales. That technology will mean that we won’t literally run out of oil in the coming decades as depletion takes its toll. But we should not imagine that it will bring us energy independence or bring back the good ol’ days of $2 gasoline. What it will bring, eventually, is oil for Asia as the U.S. and Europe are forced to park their cars for good.

Ein Artikel von Chris Nelder über unkonventionelle Ölquellen, immer höhere Grenzkosten und einen nahen Tipping Point im Ölpreis, welcher weiteres Wirtschaftswachstum in den USA und Europa unmöglich macht. Erschienen auf SmartPlanet (18. April 2012).

Link zum Artikel von Chris Nelder "The cost of new oil supply" »

Link zum Artikel von Chris Skrebowski "An brief economic explanation of Peak Oil", erschienen im ODAC Newsletter (16. September 2011) »

THE REAL REASON TO WORRY ABOUT OIL

Everyone focuses on China and overlooks depletion which never takes a break like China may if its economy slows.

Ein Interview mit Jim Hansen (independent financial consultant bei Ravenna Capital in Seattle) über die mangelnde Spare Capacity, den stetigen Förderrückgang alter Ölfelder, steigenden Eigenbedarf ölproduzierender Länder, die Preisakzentuierung durch Spekulation, näher rückende ökonomische Grenzen der Ölproduktion und Investmentmöglichkeiten in Zeiten des erhöhten Raumwiderstands nach dem globalen Ölfördermaximum. Geführt von Robert Huebscher, erschienen bei Advisor Perspectives (17. April 2012).

Link zum Interview mit Jim Hansen "The Real Reason to Worry about Oil" »

Link zur Newsletter von Jim Hansen "The Master Resource Report" als RSS-Feed »

2 YEARS AFTER THE BP OIL SPILL, IS THE GULF ECOSYSTEM COLLAPSING?

The Gulf Ecosystem Is Being Decimated.

Ein Artikel von George Washington über die Konsequenzen der Deepwater Horizon-Katastrophe für das Ökosystem im Golf von Mexiko und weiteren Hinweisen, dass bis heute neues Öl aus dem Reservoir über Kluftsysteme aus dem Ozeanboden nachströmt. Erschienen auf Washington's Blog (18. April 2012).

Link zum Arikel von George Washington "2 Years After the BP Oil Spill, Is the Gulf Ecosystem Collapsing?" »

SON OF FRACKENSTEIN

In a few short years the term “fracking” went from obscurity, mostly mistaken for an obscenity, to a household word, now often associated with flammable tap water. The technology is not new, but the market conditions that make such reckless forays deep into the earth’s crust profitable, are new. Welcome to the post peak oil energy economy. What’s online to follow fracking is even scarier.

Ein Artikel von Michael Niman über die Abhängigkeit von Öl in Zeiten des Ölfördermaximums und den Irrglauben, diesen mithilfe technologischer Errungenschaften abhalten zu können, ohne zugleich die Umwelt zu zerstören. Erschienen auf Artvoice (4. April 2012).

Link zum Artikel von Michael Niman "Son of Frackenstein" auf Artvoice »

FACING THE FUTURE FROM AN IRISH VANTAGE POINT

For every gallon used, one less remains. We now enter the  Second Half of the Oil Age. Logic suggests that a dwindling energy supply may mean that economic contraction will replace expansion.

Ein Artikel von Dr. Colin Campbell über die von Hungersnöten geprägte Geschichte Irlands, der kurzen Periode des sprunghaften Wirtschaftswachstums, der Finanzkrise als Folge des Peak Oils und möglicher Lösungsansätze für den Übergang in eine postfossile Gesellschaft im Rahmen eines Oil Depletion Protocols. Erschienen in The Irish National, Seiten 1-4 (April 2012).

Link zum Artikel von Dr. Colin Campbell "Facing The Future From An Irish Vantage Point" »

IRAN EMPLOYS OFF-RADAR OIL SHIPPING TACTICS TO COUNTER WESTERN SANCTIONS

Ship captains steering NITC supertankers have switched off recognition systems and customers are keeping business strictly under wraps.

Ein Artikel von Christopher Johnson und Peg Mackey über die Strategie Irans, das auferlegte Ölembargo durch die Abschaltung der Transponder von Öltankern zu umgehen. Nachrichtenmeldung von Reuters, erschienen in The Daily Star Lebanon (14. April 2012).

Link zum Artikel "Iran employs off-radar oil shipping tactics to counter Western sanctions" »

WENN DER ÖLPREIS WIRKLICH ANSTEIGT

Wissenschaftler und Experten streiten zwar um den genauen Zeitpunkt, dennoch steht eines fest: Der „Peak oil“ – also die absolut höchste Fördermenge von Rohöl – ist wohl schon vor einigen Jahren erreicht worden. Seitdem gehen die Ölförderungsmengen zurückDie logische Folge dessen: Der Ölpreis steigt langfristig auf Grund des rückläufigen Angebots an; dass das jedoch nicht der einzige, preisbeeinflussende Faktor sein kann, liegt auf der Hand. Viel mehr rückt gegenwärtig ein interessanter Zusammenhang zwischen Weltkonjunktur und Ölpreis in den Fokus.

Ein Kommentar von  Peter Bösenberg (Head of Marketing and Distribution Listed Products Germany)  über Peak Oil, Inflation und Rezession. Erschienen in der Rohstoff-Newsletter "Investment & Life Rohstoffe" der Société Générale Corporate & Investment BankingAusgabe 14, Seite 3 (4. April 2012). Veröffentlicht auf ASPO Deutschland mit freundlicher Genehmigung von Peter Bösenberg.

Erreicht der Ölpreis nämlich ein zu hohes Preislevel, begünstigt dies eine weltweite Rezession. In der Vergangenheit waren hohe Ölpreise oftmals Indikatoren für eine herannahende Abkühlung des globalen Wirtschaftsklimas: So gingen beispielsweise fünf der letzten sechs Rezessionen in den Vereinigten Staaten mit im Voraus hohen Ölpreisständen einher. So zuletzt geschehen im Jahr 2008, als der Ölpreis um 120 US-Dollar notierte. Im Zuge der Wirtschaftskrise verzeichnete dieser Rückgänge auf ein Preisniveau um 40 US-Dollar.

Was haben hohe Ölpreise mit einer Rezession zu tun?

Zunächst einmal: hohe Ölpreise selbst führen nicht zu einer globalen Rezession. In den letzten Monaten konnte man beispielsweise bei steigenden Ölpreisen eine deutliche Erholung an den Börsen dieser Welt beobachten. Es gibt allerdings Auswirkungen von hohen Rohölkursen die eine Rezession begünstigen. Denn hohe Ölpreise sorgen auf lange Sicht für eine höhere Inflation; die Heizöl- und Treibstoffpreise steigen an. In Folge dessen können Reaktionen der Notenbanken Zinserhöhungen beinhalten. Das jedoch hat eine direkte, hemmende Wirkung auf die konjunkturelle Entwicklung der betroffenen Wirtschaftsräume.

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THE CLUB OF ROME: PEAK OIL AND GLOBAL SUSTAINABILITY

Peak Oil represents the point in time when roughly half of the ultimate available oil has already been used. We may have already passed the peak.

Eine Videoanimation von Ian Dunlop (Mitglied des Club of Rome, Vizepräsident der ASPO Australien) über den Zusammenhang von Peak Oil zum Klimawandel, der andauernden Finanzkrise, der Tragfähigkeit der Natur sowie der dringenden Notwendigkeit, Lösungsansätze in die Tat umzusetzen. Erschienen beim Club of Rome (Juli 2011).

Link zur Videoanimation von Ian Dunlop »

PEAK EGGS

Hubbert and the Easter Bunny.

Ein Artikel von  Prof. Ugo Bardi (Präsident der ASPO Italien) über sein Modell der Ostereiersuche im Vergleich zur Exploration & Produktion nicht-erneuerbarer Ressourcen. Erschienen auf Cassandra's Legacy (5. April 2012).

Link zum Artikel von Prof. Ugo Bardi "Peak eggs: Hubbert and the Easter Bunny" auf Cassandra's Legacy »

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THE RACE FOR BTU

While it’s unclear how long a post-credit bubble world can sustain such period of forced growth, what is perfectly clear is that oil is no longer available to fund such growth.

Ein Artikel von Gregor MacDonald über Inflation, den Ölpreis, Ressourcenangaben in Relation zu Ölförderraten, den letzten Citigroup Commodity Research Group-Report und die aktuellen Fördermengen kanadischer Teersande im Vergleich zu den optimistischen Projektionen der vergangenen Jahre seitens der Ölindustrie. Erschienen auf ChrisMartenson.com (3. April 2012).


Link zum Blog von Gregor MacDonald auf Gregor.us »

Link zum entsprehenden Beitrag "Energy 2020: North America as the New Middle East" auf ASPO Deutschland »

CAPITALISM AND THE CURSE OF ENERGY EFFICIENCY

The Return of the Jevons Paradox.

Ein Essay von Prof. John Bellamy Foster (University of Oregon), Prof. Brett Clark (North Carolina State University) und Prof. Richard York (University of Oregon) über steigenden Energieverbrauch trotz erhöhter Energieeffizienz, Staatsverschuldung und Nachhaltigkeit. Erschienen in der Zeitschrift Monthly Review, vol. 62  (November 2010).

Link zum Essay in Monthly Review »

DEALING WITH AN ENERGY SHOCK IN JAPAN

Do you worry about an energy shortage, a nuclear accident, or a severe economic hit? Welcome to Japan, which is dealing with all three, following the deadly Tsunami and nuclear accident in March 2011.

Ein Radiointerview von Warren Karlenzig über die aktuelle Lage in den vom Erdbeben, dem Tsunami und dem Fukushima-Reaktorunfall zerstörten Gebieten Japans, den Vergleich zu einer postfossilen Welt und Chancen für den Ausbau regenerativer Energien. Erschienen auf Radio Ecoshock, moderiert von Alex Smith (4. April 2012). Auf ASPO Deutschland mit freundlicher Genehmigung von Alex Smith veröffentlicht.



Link zum Artikel von Alex Smith "Relapse or Revival" auf TheRadioEcoshockShow »

DOES THE U.S. REALLY HAVE MORE OIL THAN SAUDI ARABIA?

The Difference Between Oil Shale and Oil-Bearing Shale.

Ein Artikel Robert Rapier über den Unterschied von Tight Oil zu Shale Oil sowie die gesellschaftliche Unbrauchbarkeit förderunwürdiger Ölressourcen. Erschienen in TheOilDrum (4. April 2012).

Link zum Artikel von Robert Rapier in TheOilDrum »

TRUE SUSTAINABILITY SOLUTIONS

We live in a world with very limited solutions to our sustainability problems.

Ein Artikel von Gail Tverberg über das Konzept der Nachhaltigkeit im Kontext von Peak Oil. Erschienen auf OurFiniteWorld (31. März 2012). Auf ASPO Deutschland mit freundlicher Genehmigung von Gail Tverberg veröffentlicht.

We live in a world with very limited solutions to our sustainability problems. I often hear the view, “If we would just get off fossil fuels, then our society would be sustainable.” Or, “If the price of oil would just go high enough, then renewables would become economic, and our economy would be sustainable.”

Unfortunately, our problems with sustainability began a long time before fossil fuels came around, and the views above represent an incomplete understanding of our predicament. When fossil fuels became available, they were a solution to other sustainability problems-rapid deforestation and difficulty feeding the population at that time. Getting rid of fossil fuels would likely lead to very rapid deforestation and many people dying of lack of water or food. If getting rid of fossil fuels is a solution to our predicament, it is one with very bad side effects.

A couple of different events this week reminded me about how deeply embedded our sustainability problems are. For one, I had the opportunity to read a draft of a soon-to-be published paper by James H. Brown and a group of others from the University of New Mexico and the Sante Fe Institute called, “The Macroecology of Sustainability.” This paper points out that sustainability science has developed largely independently from and with little reference to key ecological principles that govern life on earth. Instead, sustainability science is often more of a social science, looking at slightly greener approaches which are almost as unsustainable as the approaches they replace.

A second thing that reminded me of our long-term problems with sustainability was a pair of articles in this week’s issue of Science. There is a research article called, The Aftermath of Megafaunal Extinction: Ecosystem Transformation in Pleistocene Australia by S. Rule et al, and an accompanying perspective article called The Hunters Did It by M. McGlone. The perspective article explains that there had been a controversy as to why marked changes in habitat took place shortly after humans settled Australia. Some thought that the loss of forest and animal extinctions were the result of climate change. New research shows that the changes almost certainly came from hunting and the use of fire by humans. This is further evidence that humans did not live sustainably, even when they were still hunters and gathersBelow the fold, I will offer some ideas about truly sustainable solutions.

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IMPACT OF THE PEAKING OF WORLD OIL PRODUCTION ON THE GLOBAL BALANCE OF POWER

Eine Masterarbeit von Lieutenant Colonel Pascal Eggen der Schweizer Armee, erschienen am U.S. Army Command and General Staff College, Fort Leavenworth, Kansas, 91 Seiten (16. Dezember 2011).

Abstract
This research explores how the peaking of world oil production influences the global balance of power. On the one hand, the geological phenomenon of peaking, modeled by the Hubbert’s peak curve, gives the timeframe and the evolution of oil depletion. On the other hand, the impact of energy resources on economic and global balance is perceived differently in world politics. Idealism, realism and offensive realism lead to different societal behaviors. In this context, oil, as one of the main source of power for transportation, has a particular role to play. In this context, the relation between the peaking of oil and the global balance of power is scrutinized under the lens of system theory. Therefore, a simple model to describe the world is developed. 

This research has found that the peaking of world oil production will increase the resource awareness of great powers. While oil production will decline, nations will try to preserve their high level of organization. The world politics will shift from idealism, typical of our present growing economy, to realism and offensive realism. The economic rules will move to those of a negative sum game. As a consequence, minor geopolitical players will have to align will great powers, to ensure minimal losses in oil supply. Finally, the great powers will wait until the last moment to start mitigation measures against oil depletion. Indeed, too early a transition towards new sources of energy constitutes a risk to alter their current geopolitical position.

Link zur Publikation von Lieutenant Colonel Pascal Eggen »

Link zum Review von Rick Munroe, erschienen im EnergyBulletin »

SAUDI ARABIA: PAPER TIGER?

The very act of advertising one’s claimed strengths can be the surest way to raise questions about their credibility.

Ein Kommentar von Liam Denning zu einem in der Tat merkwürdigen Opposite Editorial des saudi-arabischen Ministers für Erdöl & CEOs von Saudi Aramco Ali Naimi in der Financial Times vom 28. März 2012. Darin versucht Ali Naimi mit auffälligem Nachdruck, den Leser davon zu überzeugen, dass auf den Ölmärkten aktuell keinerlei Angebotsengpässe existieren, alle Speicher voll sind und Saudi-Arabien dazu in der Lage ist, seine vermeintliche Spare Capacity als Puffer für jegliche, kurzfristige Produktionsausfälle einzusetzen. Erschienen im Wall Street Journal (29. März 2012).

Link zum Kommentar von Liam Denning "Saudi Arabia: Paper Tiger?" im Wall Street Journal »

Link zum Op-Ed von Ali Naimi "Saudi Arabia will act to lower soaring oil prices" in der Financial Times »

ENERGY 2020: NORTH AMERICA AS THE NEW MIDDLE EAST

An dieser Stelle möchten wir unsere Leser auf die im Kontext von Peak Oil äußerst zweifelhaften Prognosen des jüngsten Global Commodities Research-Reports der Citigroup aufmerksam machen. Darin wird angegeben, dass  die nordamerikanische Produktion von Rohöl und Gaskondensaten [NGLs] das Potential besitzt, sich bis ins Jahr 2020 auf 26,6 Millionen Fass pro Tag [MBPD] im Vergleich zu 15,4 MBPD im Jahr 2011 fast zu verdoppeln. Zudem wird behauptet, die größte Hürde, welche Nordamerika davon abhält, ein Netto-Exporteur von Erdöl zu werden, sei nicht geologischer oder technologischer Natur, sondern politisch begründet. Außerdem seien die initalen Förderabfallraten mitlife erhöhter Effizienz mehr als ausgeglichen worden. Somit würde wenig Zweifel an einer künftigen "US Energy Independence" bestehen und Nordamerika sei auf bestem Wege, ein "New Middle East" zu werden.


Weiterhin verweisen wir auf das Opposite Editorial von Edward Morse (Managing Director und Head of Global Commodities Research bei Citigroup) im Wall Street Journal und den ausgezeichneten Kommentar von Prof. Dave Summers (Heading Out) auf TheOilDrum: